Geschrieben von: Marco Samstag, den 31. März 2007 um 21:31 Uhr
ICE 372 (Karlsruhe-Berlin), der Tag nach der großen Nacht des kleinen Mannes. Es gibt ungeschriebene Gesetze.Einige Beispiele:
Ein anderes ungeschriebenes Gesetze lautet: Bezahlst du eine Frau dafür, dass sie auf deinem Schoß tanzt, dann behalt deine Hände bei dir. Dieses ungeschriebene Gesetz scheint aber auf dem argentinischen Kontinent (haha) nicht angekommen zu sein. Noch ein Beispiel, diesmal in Form eines gedachten Dialogs:
| M1: Wollen die Damen etwas trinken? D1: Ja, einen Piccolo. D2: Ein Piccolo. M1: Alles klar. Zwei Minuten später, die Piccolos stehen parat. D2: Ich kriege dann 80 Euro. M1: Okay... äh... (Namen sind der Redaktion bekannt.) | Powered by:
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Wie gesagt: Manches müssen sogar Argentinier noch lernen. Aber die große Nacht des kleinen Mannes war trotzdem gut. Und dass es ein s/Viktoria/Sarah gab ist auch ziemlich gut zu verkraften.![]()
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Jetzt, etwa 16 Stunden später (meine Kaufkraft hat sich inzwischen schon wieder voll erholt) reflektiere ich die gewonnen Eindrücke und komme zu der Erkenntnis, dass das Leben anscheinend immer gleiche regular expressions anwendet. Ein regular expression findet passende Ergebnisse zu einem vordefinierten Muster. Die Ergebnisse der Mustersuche entfalten ihre volle Kraft zum Beispiel dann, wenn gegen ein ungeschriebenes Gesetz verstoßen wurde.
Das abgedrehte hierbei ist, dass jeder, der schon mal ein regular expression geschrieben hat, das ungeschriebene Gesetz kennt, dass kein regular expression gleich keinem Ergebnis ist.
Gut, ich versuche es nochmal in Deutsch: Ich suche nichts, also finde ich nichts. Vollkommen logisch. Sogar auch dann wenn ich einem riesen Haufen aus etwas nach nichts suche, weil ich dann auch nichts finde. (Stefan, falls Du das hier jemals lesen solltest, bitte ich Dich darum das ganze nochmal mathematisch präziser zu formulieren.)
Um wieder auf ungeschriebene Gesetze zurück zu kommen: Ein ungeschriebenes regular expression ist ähnlich einem ungeschriebenen Gesetz. Und trotzdem schlägt der Suchfilter bei einem Verstoß gegen ein ungeschriebenes Gesetz an.
Natürlich, der concept flaw liegt hier in der Tatsache, dass nur weil ein Gesetz ungeschrieben ist, beraubt es dies noch lange nicht seiner Existenz! Eluieren wir mal: Ein ungeschriebenes Gesetz existiert also trotz fehlender Niederschrift. Daher ist auch wahr, dass Verstöße gegen eines geahndet werden könnnen. Das heisst, das der Akt der Erschaffung ungeschriebener Dinge im allgemeinen schwer anzuzweifeln ist.
{gallery}ka2007-05/01drw.jpg" alt="Forscher" width="300" height="225" align="left" />Verdammt! Wer hat uns bloß all diesen ungeschriebenen Müll eingebrockt? Weil die Antwort auf der Hand liegt, springen wir mal ein paar Gedanken weiter... Dinge, deren Erschaffung sich nur auf die geistige Ebene erstreckt (Verdinglichung nach Dr. Keiner), die sich nur in dieser überhaupt fassen lassen, kann man sich wegdenken (Ignorant Compensation, N. O'Body).
Ich rufe daher auf: Ändern wir die Gesellschaft durch Wegdenken ungeschriebener Gesetze, damit keine weiteren Argentinier mehr in die Fallen der Zivilisation tappen! Natürlich ist mir klar, dass dies dem Aufruf gegen Schleppnetzfischerei gleicht. Bis auf den Unterschied, dass Argentinier im Gegensatz zu Delphinen bisher keine Lobby haben. Nun ja...
Und in der nächsten Folge von B/ka: <keine Ahnung>
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